Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) regeln die Vertragsbeziehung zwischen Fabio Schmitz, FS IT-Consulting (im Folgenden „Auftragnehmer“) und seinen Kundinnen und Kunden (im Folgenden „Auftraggeber“) für die auf fs-it-consulting.de angebotenen Dienstleistungen.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für sämtliche Verträge zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber über Dienstleistungen aus den Bereichen Webdesign, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Webhosting-Vermittlung und -Betreuung, IT-Beratung und IT-Infrastruktur.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Für den Online-Shop unter shop.fs-it-consulting.de gelten ausschließlich die dortigen gesonderten Shop-AGB.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
(2) Nach einer Anfrage über das Kontaktformular, per E-Mail oder im Rahmen eines Erstgesprächs erstellt der Auftragnehmer ein individuelles Angebot in Textform. Dieses Angebot enthält Leistungsbeschreibung, Preis und geschätzten Zeitrahmen.
(3) Der Vertrag kommt durch schriftliche Angebotsannahme des Auftraggebers (E-Mail genügt) oder durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers zustande.
(4) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB haben bei Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht. Einzelheiten dazu finden Sie unter /widerrufsrecht/.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot. Maßgeblich sind die dort genannten Arbeitspakete und ggf. beigefügten Konzepte oder Briefings.
(2) Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht geschuldet. Der Auftragnehmer behält sich vor, für nicht vereinbarte Zusatzleistungen ein separates Angebot zu unterbreiten.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Vertragserfüllung geeignete Subunternehmer einzusetzen. Die Verantwortung gegenüber dem Auftraggeber bleibt davon unberührt.
(4) Termine und Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich ausdrücklich als „verbindlich“ vereinbart wurden. Andernfalls handelt es sich um unverbindliche Richtwerte.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Inhalte und Unterlagen rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereit. Hierzu zählen insbesondere: Texte, Bilder, Logos, Markenrichtlinien; Zugangsdaten (Hosting, Domain, Registrar, Analyse-Tools); Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis; bei SEO: Zugriff auf Google Search Console und Google Business Profile (sofern vorhanden).
(2) Der Auftraggeber sichert zu, die zur Verfügung gestellten Inhalte rechtmäßig nutzen zu dürfen (insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte). Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Rechte resultieren.
(3) Feedback auf Entwürfe, Freigaben und Abnahmen erfolgen innerhalb vereinbarter Fristen. Verzögerungen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, verlängern entsprechende Fertigstellungstermine.
(4) Bleibt eine Rückmeldung des Auftraggebers trotz schriftlicher Erinnerung mit Fristsetzung von 14 Tagen aus, gilt die Teillieferung als abgenommen.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Abrechnung erfolgt je nach Leistungsart: Pauschal-Pakete (z. B. Webdesign Basic/Standard/Profi): 50 % bei Auftragserteilung, 50 % bei Abnahme. Stundenbasierte Beratung: Der vereinbarte Stundensatz wird monatlich abgerechnet, Abrechnungseinheit 15 Minuten. Laufende Leistungen (z. B. SEO-Betreuung, Wartung): monatliche Rechnung, zahlbar innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum.
(3) Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§§ 288, 286 BGB) zu berechnen. Weitergehende Rechte bleiben unberührt. Laufende Leistungen können ausgesetzt werden, bis offene Forderungen beglichen sind.
(5) Aufrechnung oder Zurückbehaltung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
§ 6 Abnahme und Mängel
(1) Werkleistungen (insbesondere Webdesign-Projekte) werden dem Auftraggeber zur Abnahme vorgestellt. Der Auftraggeber ist verpflichtet, innerhalb von 14 Kalendertagen nach Fertigstellungsanzeige eine Abnahmeerklärung abzugeben oder konkret zu beanstandende Mängel in Textform zu benennen.
(2) Erklärt sich der Auftraggeber in dieser Frist nicht, gilt die Leistung als abgenommen, soweit auf diese Folge in der Fertigstellungsanzeige hingewiesen wurde.
(3) Bei berechtigten Mängeln ist der Auftragnehmer zur Nachbesserung verpflichtet. Schlägt die Nachbesserung trotz angemessener Frist zweimal fehl, kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt geltend machen.
§ 7 Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen
(1) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber die einfachen, zeitlich und örtlich unbeschränkten, nicht übertragbaren Nutzungsrechte an den speziell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen.
(2) Der Auftragnehmer behält die Urheberpersönlichkeitsrechte. Eine Benennung als Urheber im Impressum oder Footer wird – soweit branchenüblich – vereinbart.
(3) Bei vorzeitiger Vertragsbeendigung ohne vollständige Zahlung steht dem Auftraggeber kein Nutzungsrecht an unfertigen Arbeitsergebnissen zu.
(4) Vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos) bleiben Eigentum des Auftraggebers. Der Auftragnehmer darf diese ausschließlich zur Vertragserfüllung verwenden.
(5) Standard-Bibliotheken, Frameworks und Dritt-Software (z. B. WordPress, Plugins, Themes) bleiben unter ihren jeweiligen Lizenzen. Der Auftraggeber erhält das Recht, diese im Rahmen der jeweiligen Lizenzbedingungen zu nutzen.
§ 8 Referenznennung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, das abgeschlossene Projekt unter Nennung des Kundennamens, mit Screenshot, Logo und kurzer Projektbeschreibung im eigenen Portfolio (online und offline) als Referenz zu verwenden, sofern nicht im Einzelfall schriftlich anderes vereinbart wurde. Der Auftraggeber kann dem jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail widersprechen.
§ 9 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(3) Für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden aus technischen Störungen (z. B. SEO-Rankingverlusten, Server-Ausfällen beim Hoster) haftet der Auftragnehmer nicht, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
(4) Der Auftragnehmer schuldet kein bestimmtes Ergebnis bei SEO-Leistungen (keine Garantien für Rankings oder Traffic), sondern eine sorgfältige, dem Stand der Technik entsprechende Durchführung der vereinbarten Maßnahmen.
(5) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 10 Datensicherung und Backup
(1) Der Auftraggeber ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten grundsätzlich selbst verantwortlich. Der Auftragnehmer weist den Auftraggeber vor Arbeiten an produktiven Systemen darauf hin.
(2) Sofern Backup-Leistungen Bestandteil des Auftrags sind, werden Umfang, Frequenz und Aufbewahrung im Einzelauftrag schriftlich festgehalten.
§ 11 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle als vertraulich gekennzeichneten oder ihrer Natur nach vertraulichen Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, geheim zu halten. Diese Pflicht gilt auch über die Beendigung des Vertrags hinaus.
§ 12 Laufzeit, Kündigung
(1) Einmal-Projekte enden mit der Abnahme und der vollständigen Vergütung.
(2) Dauerschuldverhältnisse (z. B. monatliche SEO-Betreuung, Wartungsverträge) haben die im Einzelvertrag festgelegte Mindestlaufzeit und können danach mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende schriftlich gekündigt werden, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei: schwerwiegender Vertragsverletzung; Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen trotz Mahnung; Insolvenz einer Partei.
(4) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail ist ausreichend).
§ 13 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung unter /datenschutz/. Mit dem Auftraggeber wird bei Bedarf ein separater Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Erfüllungsort und – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand ist 54344 Kenn. Bei Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieser Formklausel selbst.
Stand: April 2026